Grundschule Am Burgfeld

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Große Freude bei Mathe-Ass Paul Reinhard

Bad Berleburger belegt Platz 1 beim landesweiten Grundschulwettbewerb Mathematik 2014/15 Nordrhein-Westfalen

Dortmund/Bad Berleburg. 54 Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen waren am Donnerstag, 25. Juni, in die Rotunde des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund eingeladen worden. Dort fand die Siegerehrung des landesweiten Grundschulwettbewerbs Mathematik im Schuljahr 2014/2015 statt. Was Paul Reinhard erst dort erfuhr: Er gehört zu den erfolgreichsten Kindern dieses Wettbewerbs in ganz NRW und belegte einen sagenhaften 1. Platz!

Paul Reinhard hat den 1. Platz beim landesweiten Grundschulwettbewerb Mathematik NRW im Schuljahr 2014/2015 belegt. (Foto: privat)

Paul Reinhard, der die Klasse 4b der Städtischen Grundschule „Am Burgfeld“ in Bad Berleburg besucht, hatte sich durch insgesamt drei Runden kämpfen müssen, um am Ende als glücklicher Sieger strahlen zu können. 48 000 Viertklässler hatten an der ersten Runde auf Schulebene teilgenommen. Für die zweite Runde (Stadtgebiet) konnten sich noch 6 300 Kinder qualifizieren. Die erfolgreichsten 1 200 Kinder nahmen an der dritten Runde (Regionalrunde) teil.

Aus diesen Teilnehmern wurden 54 Landessieger aus ganz NRW ermittelt, die in einem feierlichen Rahmen einen Preis sowie eine Urkunde des Ministeriums für Schule und Weiterbildung erhielten. Nur drei Kinder belegten den 1. Platz, darunter auch Paul Reinhard: „Ich habe mich riesig gefreut, dass ich so weit gekommen bin.“ Mit ihm, seinen Eltern und seinen Geschwistern freuen sich auch die Mitschüler und Lehrer der Städtischen Grundschule „Am Burgfeld“ über diesen tollen Erfolg.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 26. Juni 2015 um 13:53 Uhr
 
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Bad Berleburger Burgfeldschule feierte Schulfest mit vielen Gästen

Kinder sammelten jede Menge Grenzerfahrungen

Minigolf im Klassenraum? Das Schulfest an der Bad Berleburger Burgfeldschule machte dies am Samstag möglich. (SZ-Foto: Carolin Marburger)

Bad Berleburg. (cm) Minigolf im Klassenzimmer? Das durften die Schüler sowie die Lernanfänger des kommenden Schuljahres in der Bad Berleburger Burgfeldschule am Samstag gleich mal ausprobieren.

Das Schulfest der Offenen Ganztagsschule (OGS), das in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr und der Arbeiterwohlfahrt angeboten wurde, stieß auf eine hervorragende Resonanz. Insgesamt 15 Stationen galt es in den Klassenzimmern, auf dem Außengelände und in der Turnhalle zu meistern. "Wir haben die Stationen extra so aufgebaut, dass die Kinder Geschicklichkeit und Mut beweisen müssen", erklärte der Schulleiter der Burgfeldschule, Günter Rothenpieler, im Gespräch mit der Siegener Zeitung.

Der Parcours in der Turnhalle forderte schon eine Menge Konzentration. Mit Hilfe der Eltern meisterten die Kinder auch diese Herausforderung mit Bravour. "Uns war auch sehr wichtig, dass die Kinder etwas über Grenzsituationen lernen. Deshalb haben wir die Feuerwehr und die Arbeiterwohlfahrt um Hilfe gebeten. Außerdem war eine Ärztin anwesend", ergänzte der Schulleiter.

In einem der Klassenzimmer wurde eine Erste-Hilfe-Station aufgebaut. Dort wurde erklärt, wie richtig zu reagieren ist, wenn man eine bewusstlose Person auffindet. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse zeigten den kleineren Besuchern mit Hilfe einer Puppe, wie man sich in einer solchen Situation verhalten muss. Natürlich durften die Kinder es auch noch selbst ausprobieren. Zurzeit werden an der Burgfeldschule Schüler in insgesamt acht Klassen unterrichtet.

"Ab dem neuen Schuljahr werden es über 200 Schüler sein. Unsere Schule wächst ständig weiter", erklärte Günter Rothenpieler. Für das leibliche Wohl hatte wieder der Förderverein der Schule gesorgt. Bis zum Samstagnachmittag lief die Veranstaltung weiter. Die gesamte Schule freute sich über eine große Zahl an Besuchern.

Von Carolin Marburger

Siegener Zeitung, 1. Juni 2015
Bildquelle: SZ-Foto von Carolin Marburger (cm)

Siegener Zeitung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Juni 2015 um 09:42 Uhr
 
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Burgfeldschule sucht ehrenamtliche Sprachbegleiter

Mitreden können in Mathe und im Alltag
Keine formalen Voraussetzungen zu erfüllen

Immer mehr kleine Quereinsteiger können dem Unterricht nicht folgen, weil sie kein Wort Deutsch verstehen.

Etwas in der Schule nicht zu verstehen – das kommt vor. Aber gar nichts zu verstehen, weil die Sprache fehlt – das ist ein echtes Problem. An der Burgfeldschule möchte man jetzt Abhilfe schaffen und sucht Sprachhelfer für kleine Quereinsteiger. (SZ-Symbolfoto: Archiv)

Bad Berleburg. (nik) Auf dem Pausenhof fliegen die Fußbälle hin und her, auf einer Bank sitzt ein Junge und hat das Geschehen fest im Blick, bereit, die gelbe oder gar die rote Karte zu zücken. Keine Frage: Es gibt Dinge, für die es nicht vieler Worte bedarf, und gerade Kinder sind im gegenseitigen Umgang ja sehr unkompliziert. Im Schulunterricht allerdings hört der Spaß auf. Mittendrin zu sitzen und nicht zu verstehen, um was es geht, das kann doch sehr frustrierend sein. Eine Situation, mit der sich das Kollegium der Grundschule Am Burgfeld immer häufiger konfrontiert sieht, weswegen sich Schulleiter Günter Rothenpieler jetzt mit der Bitte um Unterstützung an die Öffentlichkeit wendet.

An seine Schule kommen zunehmend Kinder als Seiteneinsteiger, die buchstäblich kein Wort Deutsch sprechen. Konkret, so berichtet er im Gespräch mit der Siegener Zeitung, geht es derzeit um eine Gruppe aus Tschechien, eine aus Italien und eine Gruppe aus Rumänien, deren Familien z. B. aufgrund der EU-Freizügigkeit nun in Deutschland ihr Glück suchen. Insgesamt sind das im Moment nicht mehr als zwölf Mädchen und Jungen in den Klassen eins bis vier, was bei einer Gesamtschülerzahl von 200 erst einmal nicht alarmierend klingt.

Die Klassenstärken liegen jedoch bei 29 Schülerinnen und Schülern – da ist es für eine Lehrkraft allein kaum zu bewerkstelligen, jene Schüler, die dem Unterricht wegen fehlender Sprachkenntnisse nicht folgen können, auch noch individuell zu fördern. „Die Kinder“, erläutert Rothenpieler, „kommen in eine altersgerechte Gruppe, das ist auch richtig so“. Aber wie sollen sie lernen, um was im Sachkundeunterricht oder in Religion geht, wenn es im Alltag schon an Kleinigkeiten scheitert? „So simple Dinge wie die Toilettenspülung“ müssen da irgendwie kommuniziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kinder sowohl in der Schule als auch im Alltag lieber unter ihresgleichen bleiben, wo sie einander verstehen, was das Erlernen der deutschen Sprache aber nicht eben fördert – ein ungesunder Kreislauf. Den möchte Günter Rothenpieler gern durchbrechen: Zur Ergänzung ihres Förderangebotes sucht die Schule deshalb jetzt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die gemeinsam mit der Schule sowohl in der Unterrichtszeit als auch im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS) die Kinder sprachlich begleiten.

Derzeit gestaltet sich der Unterricht so, dass die betreffenden Mädchen und Jungen mit Material aus dem Förderprogramm arbeiten – doch auch hier brauchen sie eigentlich jemanden, der sich neben sie setzt und alles noch einmal ganz genau und in dem Tempo, das jedes einzelne Kind benötigt, erklärt. „Wir müssen mit nicht-sprachlichen Mitteln versuchen, die Kinder ans Sprechen zu kriegen“, bekräftigt Rothenpieler, „das geht nur in der Eins-zu-Eins-Betreuung.“

Schulleiter Günter Rothenpieler. (SZ-Foto: Nicole Klappert)

An den Augen der Kinder hat er schon beobachtet, dass sie zum Beispiel dem Matheunterricht oft sehr wohl folgen können, doch hilft das alles wenig, wenn der Finger unten bleiben muss, weil einfach die Worte für die richtige Antwort fehlen. Was Günter Rothenpieler, seine Kolleginnen und Kollegen sich gut vorstellen können sind Sprachhelfer, die etwa sechs bis acht Wochen lang ein Kind sprachlich intensiv begleiten, für ungefähr eine Stunden am Tag. Daran anschließen kann sich später Arbeit in Kleingruppen. Optimal wäre es, wenn sich zwei Sprachbegleiter die Verantwortung für ein Kind teilen könnten und auf diese Weise fünf Tage pro Woche abgedeckt wären. Wünschenswert wäre es, wenn die Sprachbegleiterin oder der Sprachbegleiter Kenntnisse oder Erfahrungen in den Herkunftssprachen hätte, aber ein Muss ist das nicht. „Es gibt keinerlei formale Voraussetzungen“, bekräftigt der Schulleiter.

Weder müssen die Ehrenamtlichen im Hauptberuf Lehrer (gewesen) sein, noch ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen. „Unsere Hauptaufgabe ist es, die Kinder schnellstmöglich umgangssprachlich zu schulen“ – sprachliche Unterstützung in Alltagssituationen ist dabei das zentrale Ziel. Und, wer weiß, vielleicht ergeben sich später ja auch kleine Projekte wie „Wir besuchen den Supermarkt“.

Es war ein Blick über den Zaun ins Siegerland, der Günter Rothenpieler und seinem Kollegium die Idee lieferte: An der Grundschule Neunkirchen läuft seit den Herbstferien ein Sprachhelfer-Projekt, weil auch hier immer mehr kleine Quereinsteiger aus europäischen Ländern die Schulbank drücken.

Wer gerne helfen möchte, kann sich direkt mit der Schulleitung der Burgfeldschule in Verbindung setzen. Zur Unterstützung stehen den Sprachbegleitern sowohl Unterrichtsmaterialien als auch Ansprechpartner in der Schule zur Verfügung.

Von Nicole Klappert

Siegener Zeitung, 14. April 2015
Bildquelle: SZ-Fotos von Nicole Klappert / Archiv

Siegener Zeitung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. April 2015 um 13:03 Uhr
 
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Stadtrunde in der Mathematik-Olympiade:
Zwei Berleburger Superrechner

Bad Berleburg. (howe) Günter Rothenpieler sprach am Mittwoch bei der Siegerehrung in der Grundschule Im Odeborntal von „sehr spannenden Aufgaben“, die zu lösen waren. Gleich zweimal den ersten Platz musste gestern Günter Rothenpieler, Leiter der Bad Berleburger Grundschule am Burgfeld und Koordinator der Mathematik-Olympiade auf Stadtebene (Regionalrunde) vergeben – und das auch noch an zwei seiner Schüler. 18 Kinder aus den sechs Bad Berleburger Grundschulen nahmen gestern Nachmittag an dem Wettbewerb teil, alle erreichten mindestens die Hälfte der Punkte. 40 waren derer zu erreichen, Paul Reinhard (vorne, 2.v .l .) und Paul Weller (vorne, 4. v. l.) gelang mit 36 Punkten das tolle Ergebnis von 90 Prozent gelösten Aufgaben. Auf dem zweiten Platz landete ein weiterer „Burgfelder“, nämlich Sem Luca Rath (vorne, 3. v. l.) mit 34 Punkten. Dritte in dem Wettbewerb wurde Sarah Lauber (vorne links) von der Grundschule Unterm Heiligenberg in Elsoff.

Ob Erwachsene das wohl geschafft hätten?

Günter Rothenpieler sprach bei der Siegerehrung in der Grundschule Im Odeborntal in Schüllar-Wemlighausen von „sehr spannenden Aufgaben“, die gelöst worden seien. Dabei waren die Aufgaben sogar derart spannend, dass sich selbst die erwachsenen Experten im Lehrerzimmer nicht gleich auf Anhieb einig waren. „Das war nicht ganz einfach“, gab Günter Rothenpieler zu. Er sei sich nicht sicher, ob die Erwachsenen diese Punktzahlen erreicht hätten. Am Samstag, 18. April, findet die Mathematik-Olympiade auf Kreisebene (Landesrunde) statt, und zwar in Alchen. Dann könnten bei dem sehr guten Ergebnis vielleicht auch die beiden Sieger aus Bad Berleburg dabei sein.

18 Kinder aus den sechs Berleburger Grundschulen nahmen am Mittwochnachmittag an der Stadtrunde der Mathematik-Olympiade teil, alle erreichten mindestens die Hälfte der Punkte. (SZ-Foto: Holger Weber)
 

Siegener Zeitung, 12. Februar 2015
Bildquelle: SZ-Foto von Holger Weber

Siegener Zeitung

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Februar 2015 um 12:30 Uhr
 


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Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.
Augustinus

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